Produktiv und innovativ in der Metall- und Elektroindustrie mit alternden Belegschaften - Lebenszyklusorientierte Organisations- und Personalentwicklung für wettbewerbsfähige Unternehmen
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Der PersonalKompass ist online! Er gibt Ihnen Orientierung auf dem Weg zu einer lebenszyklusorientierten Personalpolitik. Sie erfahren, welche betrieblichen Handlungsfelder von besonderer Bedeutung sind und lernen konkrete Instrumente der betrieblichen Personalpolitik kennen, die für den unmittelbaren Einsatz in Ihrem Betrieb praxisnah aufbereitet sind. Nach dem Baukastenprinzip können Sie die Instrumente maßgeschneidert nach Ihrem Bedarf zusammenstellen. Hier können Sie ihn herunterladen: PersonalKompass

Hier finden Sie eine kurze Power Point Präsentation zum PersonalKompass:
PersonalKompass - eine Kurzpräsentation

Projektpartner

Institut der deutschen Wirtschaft

INCON AG

METALL NRW

Neue Studien

Mitarbeiter motivieren und halten

In der Personalpolitik setzen die meisten Unternehmen gleichermaßen auf Flexibilität und auf Mitarbeiterorientierung. Dies ergab das Personal-Panel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), für das 1.853 Personalverantwortliche aus Unternehmen verschiedener Größen befragt wurden.

Nachfrageschwankungen oder eine schlechte Auftragslage federn die Firmen primär über den Abbau von Überstunden oder das Abschmelzen der Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab.

Wegen des drohenden Fachkräftemangels werden zugleich Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen immer wichtiger. Von allen Befragten war jedes zweite Unternehmen dieser Ansicht, in Großunternehmen ab 250 Beschäftigte bejahten dies sogar drei Viertel der Personaler. Zwei Drittel der Unternehmen haben die Führungskräfte explizit verpflichtet, die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern; von den Großunternehmen ab 250 Beschäftigte tun dies fast drei Viertel.

IW-Pressemitteilung Flexibilität Stabilität

IW-Trends Flexibilität Stabilität

IW-Broschüre Flexibilität Stabilität

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Ältere Beschäftigte sind besser als ihr Ruf
Neue IW-Studie erschienen


Immer noch heißt es vielfach von älteren Mitarbeitern, sie seien lustlos, langsam und weniger produktiv als ihre jüngeren Kollegen. Diese Annahme konnte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) jetzt als Vorurteil widerlegen: Kollegen jenseits der 50 sind wesentlich besser als ihr Ruf.
Befragt nach dem Image älterer Beschäftigter antworteten 1.350 Personalleiter und Geschäftsführer von Industrieunternehmen, gab nur ein gutes Viertel (27 %) an, dass ältere Mitarbeiter langsamer seien als ihre jüngeren Kollegen und dadurch unproduktiver. Nur eine von vier Führungskräften beklagte einen geringeren Leistungswillen bei den über 50-Jährigen im Vergleich zu jüngeren Beschäftigten. Für die Einbindung in interne Prozesse ist hingegen die Wahrnehmung wichtig, ob Mitarbeiter im Alter von 50 Jahren oder mehr noch leistungsbereit sind. Mittlerweile bietet ein relativ großer Anteil von Unternehmen Fördermaßnahmen an, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Beschäftigter ausgerichtet sind. Dabei spielen Maßnahmen zur Sicherung des Know-how-Transfers derzeit die wichtigste Rolle.

Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie hier.


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Studie „Gesundheit und Krankheit im Alter“, 2009

Das Statistische Bundesamt, das Deutsche Zentrum für Altersfragen und das Robert Koch-Institut haben im Mai 2009 eine Analyse über Alter und Gesundheit veröffentlicht.

Einige Ergebnisse daraus:

- Entscheidend für weitere Erfolge bei der Verbesserung der Gesundheit wird künftig sein, inwieweit es gelingt, ältere Menschen über gesundheitsförderliches Verhalten zu informieren und sie zu Veränderungen im Gesundheitsverhalten zu motivieren.

- Zur Verschlechterung der subjektiven Gesundheit tragen vielfältige individuelle und gesellschaftliche Bedingungen bei. Älter werden allein bedeutet nicht automatisch auch krank werden.

- Der Anstieg einer „gesunden Lebenserwartung“ ist seit Ende der 1980er-Jahre nachzuweisen. Diese Ergebnisse für Deutschland stimmen auch mit den internationalen Ergebnissen überein.

Die 323-seitige Studie kann beim Robert Koch-Institut kostenlos heruntergeladen werden.


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Studie: Soziales Engagement hält im Alter fit

Rückgang kognitiver Leistungen im Alter kann durch Training gebremst werden

Eine aktuelle Studie des Wiener Instituts für Demographie (VID) in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg befasst sich mit dem Zusammenhang von kognitiven Leistungen älterer Menschen und deren sozialem Engagement anhand der Daten des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). Dazu wurden 23.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren in zwölf Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Niederlanden, Österreich, Schweden, Schweiz und Spanien.

Einige Ergebnisse:

- Einige kognitive Kompetenzen wie Gedächtnis, Reaktionsvermögen und numerische Fähigkeiten nehmen mit zunehmendem Alter ab, andere nicht, zum Beispiel Wortschatz oder die Kommunikationsfähigkeit.

- Alle Formen von sozialem Engagement fördern die Erinnerungsfähigkeit. Dazu gehören der Besuch von Fortbildungskursen, Freiwilligenarbeit, Hilfestellung für Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte, Mitgliedschaft in Sport- oder anderen Vereinen, Besuch einer religiösen Einrichtung, Engagement in einer politischen Organisation oder Gemeindeeinrichtung. Aber auch Erwerbstätigkeit wurde dazu gerechnet, und gerade der Verbleib in der Erwerbstätigkeit fördert die Erinnerungsfähigkeit ganz besonders.

- Die Forscher nehmen eine vorsichtige Schlussfolgerung ihrer Analyse vor: Bildungsinvestitionen und das Fördern von sozialem Engagement während des gesamten Lebenslaufs helfen den Menschen, dass sich ihre kognitiven Leistungen im Alter nicht verschlechtern. Dies könnte ihnen den Verbleib im Erwerbsleben selbst in höheren Altersklassen ermöglichen.

Die Forscher schränkten jedoch ein, dass der beobachtete Zusammenhang zwischen höheren kognitiven Fähigkeiten und höherem sozialen Engagement nicht völlig erklärt werden konnte.

Die Studie kann hier nachgelesen werden.

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